Hallo,
ich bin neu hier. Habe schon eine Weile mitgelesen. Wir (2 Erw. + Kind 9 Jahre) fliegen im Juli das erste Mal nach Costa Rica. Flug ist schon gebucht, Mietwagen reserviert. Und obwohl wir doch noch eine ganze Menge Zeit haben, hab ich schonmal eine erste Planung für unsere Rundreise gemacht:
1. Tag:
5:55 Uhr Ankunft mit Condor, Übernahme Mietwagen, Fahrt über Cartago zum Orosi Tal, Besuch des NP Tapanti
Übernachtungganz nah am Irazu - kann uns dazu jemand was preisgünstiges empfehlen("Linda Vista Irazu" ist die Empfehlung aus dem Reiseführer)
2. Tag:
früh zum Vulkan Irazu
dann Weiterfahrt Richtung San Isidro, evtl. Abstecher zum Mirador de Quetzales
Übernachtung San Isidro oder Dominical, je nachdem wie weit wir kommen
3. Tag:
Fahrt nach Parrita, wo uns Jolly sein Strandhaus angeboten hat, baden, Mangoven
4. Tag:
Manuel Antonio NP
Übernachtung nochmal Strandhaus
5. Tag:
Fahrt nach Monteverde / St. Elena
5. Tag:
Monteverde / St. Elena
6. Tag:
Fahrt zum NP Rincon de la Vieja, Wanderung zu den Schlammlöchern, Wasserfällen
7. Tag:
Wanderung zum Vulkan
8. Tag:
Fahrt nach Cano Negro, Bootstour
Übernachtung Cano Negro
9. Tag:
Fahrt über Los Chiles, Muelle San Carlos, evtl. Venado Caves zum Arenal
10. Tag:
Arenal-Gebiet, Hängebrücken, kleine Wanderungen
11. Tag:
Fahrt nach Cariari/La Pavona, Tortuguero
12. Tag
Tortuguero
13. Tag:
Rückfahrt Tortuguero Richtung Vuklan Paos
14. Tag:
früh Vulkan Paos, Waterfall Gardens
letzte Nacht (17. Tag): Alajuela
Rückflug früh 9:30 Uhr
Dasist unsere erste Planung.
Die Tortuguero-Tour ist noch nicht gebucht.Wir wollen versuchen, diese über Barbara Hartung zu bekommen. Ist das zu empfehlen bzw. welche Alternativen gibt es?
Wirhaben noch zwei Tage übrig (den 15. und 16. Tag). Wo würdet Ihr die ambesten mit einbauen? Wir liebäugeln ein bißchen mit einer Nacht imJungle (<!-- m -->http://www.haciendabaru.com/night-jungle<!-- m -->), die die Hacienda Baru anbietet. Lohnt sich so etwas? Wird das sonst noch irgendwo angeboten?
Lohntder Abstecher zum Mirador de Quetzales? Wir fahren zu einer Zeit, wowir den Quetzal mit großer Wahrscheinlichkeit nicht sehen werden.
Hat schon mal jemand die Wanderung zum Vulkan Rincon gemacht? Ist die im Juli zu empfehlen?
Sollten wir vielleicht in Monteverde eine Nacht länger einplanen, wenn wir noch in den Selvatura Adventure Park wollen?
Oder vielleicht eine zusätzlich Nacht auf dem Weg von Fortuna zum Tortuguero NP?
War in St. Elena schonmal jemand in der Terra Viva Lodge (http://www.terravivacr.com/index2.html)? Diese würde uns sehr interessieren, weil sie vor allem preislich interessant ist und die Tiere auf der Farm sicher unsere Tochter begeistern würden.
Ich bin für alle Tipps dankbar.
Viele Grüße,
Sylvia
Jetzt ist Mi 10. Mär 2010, 02:52
4 Beiträge
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sylvia235
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Rundreise - erste Planung
Nur ganz kurz:
Die Tour klingt gut, wenn auch etwas vollgepackt (bedenkt die weiten Entfernung zwischen den einzelnen Zielen, man braucht aufgrund schlechter Straßenverhältnisse in Costa Rica viel länger für einen Abschnitt als bei uns gewohnt). Ich würde an manchen Orten eher einen Tag mehr einplanen und mehr wandern, z. B. im Rincon de la Vieja NP; das ist aber Geschmackssache. Ich nehmt ein paar "typische" Hotspots des Landes mit, zu denen es durchaus Alternativen gibt, so z. B. Monteverde (das direkt daneben gelegene St. Elena Nebelreservat bietet die gleiche NAtur bei weniger Touristen) und Manuel Antonio ist ebenfalls stark überlaufen und keine echte Natur mehr.
Zu allen Zielen haben wir bereits viele Beiträge im Forum, einfach mal die Suche benutzen, das gilt insbesondere für die Touren in Tortuguero, zu denen es auch Alternativen gibt, die ich persönlich empfehlen würde. M. E. ist es genauso empfehlenswert, bei einem einheimischen Führer, sprich Costa Ricaner die Tour zu machen. Das ist aber letztlich Geschmackssache. Die von Euch erwähnte Tour haben wir gemacht und waren nicht ganz zufrieden damit.
Bin auf dem Sprung, daher nur kurz
Viel Spaß bei der weiteren Planung
cascavala
Die Tour klingt gut, wenn auch etwas vollgepackt (bedenkt die weiten Entfernung zwischen den einzelnen Zielen, man braucht aufgrund schlechter Straßenverhältnisse in Costa Rica viel länger für einen Abschnitt als bei uns gewohnt). Ich würde an manchen Orten eher einen Tag mehr einplanen und mehr wandern, z. B. im Rincon de la Vieja NP; das ist aber Geschmackssache. Ich nehmt ein paar "typische" Hotspots des Landes mit, zu denen es durchaus Alternativen gibt, so z. B. Monteverde (das direkt daneben gelegene St. Elena Nebelreservat bietet die gleiche NAtur bei weniger Touristen) und Manuel Antonio ist ebenfalls stark überlaufen und keine echte Natur mehr.
Zu allen Zielen haben wir bereits viele Beiträge im Forum, einfach mal die Suche benutzen, das gilt insbesondere für die Touren in Tortuguero, zu denen es auch Alternativen gibt, die ich persönlich empfehlen würde. M. E. ist es genauso empfehlenswert, bei einem einheimischen Führer, sprich Costa Ricaner die Tour zu machen. Das ist aber letztlich Geschmackssache. Die von Euch erwähnte Tour haben wir gemacht und waren nicht ganz zufrieden damit.
Bin auf dem Sprung, daher nur kurz
Viel Spaß bei der weiteren Planung
cascavala
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cascavala
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Rundreise - erste Planung
sylvia235 hat geschrieben:ich bin neu hier. Habe schon eine Weile mitgelesen. Wir (2 Erw. + Kind 9 Jahre) fliegen im Juli das erste Mal nach Costa Rica. Flug ist schon gebucht, Mietwagen reserviert. Und obwohl wir doch noch eine ganze Menge Zeit haben, hab ich schonmal eine erste Planung für unsere Rundreise gemacht:
Herzlich willkommen auch von mir, schön, dass du dich angemeldet hast.
Cascavala schrieb es schön, es ist ein ziemlich dicht gepackter Plan, ich würde ihn mal ambitioniert nennen. Bedenkt bitte folgendes: ab 18 Uhr ist es dunkel und zwar sehr dunkel, Straßen sind schlecht und zudem fast nirgendwo beleuchtet. Ihr seid mit Kind unterwegs und nicht nur deswegen sollte man abends nicht mehr fahren. Ihr solltet daher bis zum Erreichen der Dämmerung (es geht schnell bis es dunkel ist) Unterkunft gefunden haben.
Manuel Antonio ist für das Kind gewiss ein Erlebnis, leider hat es mittlerweile mehr mit einem Zoo als mit einem Nationalpark gemein. Beachtet bitte, dass der Park montags geschlossen hat.
Vielleicht hilft Dir das ein wenig bei der Reiseroutenplanung
http://www.yourtravelmap.com/deutsch/co ... travelmap/
sylvia235 hat geschrieben:Die Tortuguero-Tour ist noch nicht gebucht.Wir wollen versuchen, diese über Barbara Hartung zu bekommen. Ist das zu empfehlen bzw. welche Alternativen gibt es?
Tortuguero-Anbieter gibt es eine ganze Menge, darunter auch einige gute. Wenn es also nicht zwingend eine deutschsprachige Guide sein muss, kann man gewiss auch links und rechts vom Tellerrand entfernt noch andere Touranbieter finden, bei dem auch das Kind Spaß haben wird... Ist eben wie so vieles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich persönlich meine, dass die Tour mit einem einheimischen Touranbieter lohnenswerter ist möchte den anderen aber ihre fachliche Kompetenz gewiss nicht absprechen.
sylvia235 hat geschrieben:Wir haben noch zwei Tage übrig (den 15. und 16. Tag). Wo würdet Ihr die ambesten mit einbauen?
Ich persönlich am Arenal-See. Ich würde dafür den Poas sein lassen und den doch sehr teuren Waterfall-Gardens auch. Ich weiß auch gerade gear nicht ob sich das dort schon wieder lohnt, der Waterfalls-Garden wurde beim Januar-2009er Erdbeben zerstört.
sylvia235 hat geschrieben:Lohnt der Abstecher zum Mirador de Quetzales? Wir fahren zu einer Zeit, wowir den Quetzal mit großer Wahrscheinlichkeit nicht sehen werden.
Aus Zeitgründen - sicher wollte ihr im Urlaub alles andere als Stress - würde ich das weglassen. Den Quetzal seht ihr mit dem gleichen Glück, das ihr am Mirador de Quetzales braucht, auch in Santa Elena / Monteverde, wo ihr ja sowieso zwei Tage seid. Schnappt Euch nen Guide und er führt Euch an die Stelle. Die Brutzeit ist von März bis Juni, somit auch die Chance am größten den Quetzal zu sehen, aber nicht ausgeschlossen ihn auch im juli noch zu sehen, zumal im Nebelwald, was sein Habitat ist. Mirador könnt ihr immer noch spontan entscheiden, falls es mit dem Quetzal in Monteverde nicht geklappt hat. Garantie gibt es dafür natürlich auch nicht
sylvia235 hat geschrieben:War in St. Elena schonmal jemand in der Terra Viva Lodge
Ich persönlich steh nicht so auf Lodges, aber vielleicht kann jemand anders helfen
LG Nico
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Nico
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Rundreise - erste Planung
Vielen Dank für Eure Tips.
Das hatten wir schon letztes Jahr in Afrike (Namibia und Botswana), dort sind wir viel weitere Strecken gefahren und die Straßenverhältnisse waren sicher nicht besser als in CR und dunkel wurde es auch um 18 Uhr. Also diese Verhältnisse kennen wir ganz gut.
Wir wollen in Parrita jemanden besuchen, deshalb ist der Manuel Antonio mit auf unserer Strecke. Wenn man dort einmal vorbei kommt, kann man sich den auch mal anschauen, denke ich jedenfalls.
Oja - ich hab die Diskussion hier schon gelesen, deshalb hab ich hier so nachgefragt. Ich war auch schonmal auf der HP von Tortuguero und hab gesehen, daß es dort unzählige Unterkünfte und Führer gibt. Was meint Ihr also - sollen wir einfach auf gut Glück hinfahren, das Boot um 13:30 Uhr von Pavona nehmen, uns ein Quartier suchen und vor Ort einen Führer? Oder ist es besser, das doch im Vorfeld zu organisieren? Wie voll ist es im Juli in Tortuguero? ich muß dazu sagen, daß Barbara Hartung halt auch den besten Preis hat - so wie ich das auf den ersten Blick sehe.
Der Poas wurde uns von meinen Schwiegereltern empfohlen. Die haben vor zwei Jahren eine organisierte Trekking-Tour durch CR gemacht und meinten, daß wir dort unbedingt hoch müssen.
Ich hätte sonst noch die Idee, daß wir gleich nach unserer Ankunft in CR (wir landen ja schon früh um 6 Uhr und werden dann bestimmt gegen 9 Uhr spätestens losfahren können) direkt zum Poas fahren, falls das Wetter schön ist. Und vom Poas aus dann zum Irazu. Wie findet Ihr diese Idee?
Mein Mann ist so verrückt auf Berge wie sein Vater, deshalb will er keinen der Vulkane auslassen. Am liebsten würde er auch die Chirripo-Besteigung machen, wie seine Eltern, aber das hab ich schon abgelehnt.
Vielen Dank für den Tip!
Wenn ich das richtig sehe ist es eher eine Farm als eine Lodge. Wir stehen auch nicht auf Lodges und suchen eher die einfachen Unterkünfte. Und weil die doch recht preiswert sind wollte ich mal nachfragen - nicht daß wir dann am Ende enttäuscht werden (was uns sicher überall passieren kann).
LG, Sylvia
Nico hat geschrieben:Cascavala schrieb es schön, es ist ein ziemlich dicht gepackter Plan, ich würde ihn mal ambitioniert nennen. Bedenkt bitte folgendes: ab 18 Uhr ist es dunkel und zwar sehr dunkel, Straßen sind schlecht und zudem fast nirgendwo beleuchtet. Ihr seid mit Kind unterwegs und nicht nur deswegen sollte man abends nicht mehr fahren. Ihr solltet daher bis zum Erreichen der Dämmerung (es geht schnell bis es dunkel ist) Unterkunft gefunden haben.
Das hatten wir schon letztes Jahr in Afrike (Namibia und Botswana), dort sind wir viel weitere Strecken gefahren und die Straßenverhältnisse waren sicher nicht besser als in CR und dunkel wurde es auch um 18 Uhr. Also diese Verhältnisse kennen wir ganz gut.
Nico hat geschrieben:Manuel Antonio ist für das Kind gewiss ein Erlebnis, leider hat es mittlerweile mehr mit einem Zoo als mit einem Nationalpark gemein. Beachtet bitte, dass der Park montags geschlossen hat.
Wir wollen in Parrita jemanden besuchen, deshalb ist der Manuel Antonio mit auf unserer Strecke. Wenn man dort einmal vorbei kommt, kann man sich den auch mal anschauen, denke ich jedenfalls.
Nico hat geschrieben:Tortuguero-Anbieter gibt es eine ganze Menge, darunter auch einige gute. Wenn es also nicht zwingend eine deutschsprachige Guide sein muss, kann man gewiss auch links und rechts vom Tellerrand entfernt noch andere Touranbieter finden, bei dem auch das Kind Spaß haben wird... Ist eben wie so vieles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich persönlich meine, dass die Tour mit einem einheimischen Touranbieter lohnenswerter ist möchte den anderen aber ihre fachliche Kompetenz gewiss nicht absprechen.
Oja - ich hab die Diskussion hier schon gelesen, deshalb hab ich hier so nachgefragt. Ich war auch schonmal auf der HP von Tortuguero und hab gesehen, daß es dort unzählige Unterkünfte und Führer gibt. Was meint Ihr also - sollen wir einfach auf gut Glück hinfahren, das Boot um 13:30 Uhr von Pavona nehmen, uns ein Quartier suchen und vor Ort einen Führer? Oder ist es besser, das doch im Vorfeld zu organisieren? Wie voll ist es im Juli in Tortuguero? ich muß dazu sagen, daß Barbara Hartung halt auch den besten Preis hat - so wie ich das auf den ersten Blick sehe.
Der Poas wurde uns von meinen Schwiegereltern empfohlen. Die haben vor zwei Jahren eine organisierte Trekking-Tour durch CR gemacht und meinten, daß wir dort unbedingt hoch müssen.
Ich hätte sonst noch die Idee, daß wir gleich nach unserer Ankunft in CR (wir landen ja schon früh um 6 Uhr und werden dann bestimmt gegen 9 Uhr spätestens losfahren können) direkt zum Poas fahren, falls das Wetter schön ist. Und vom Poas aus dann zum Irazu. Wie findet Ihr diese Idee?
Mein Mann ist so verrückt auf Berge wie sein Vater, deshalb will er keinen der Vulkane auslassen. Am liebsten würde er auch die Chirripo-Besteigung machen, wie seine Eltern, aber das hab ich schon abgelehnt.
Nico hat geschrieben:Aus Zeitgründen - sicher wollte ihr im Urlaub alles andere als Stress - würde ich das weglassen. Den Quetzal seht ihr mit dem gleichen Glück, das ihr am Mirador de Quetzales braucht, auch in Santa Elena / Monteverde, wo ihr ja sowieso zwei Tage seid. Schnappt Euch nen Guide und er führt Euch an die Stelle. Die Brutzeit ist von März bis Juni, somit auch die Chance am größten den Quetzal zu sehen, aber nicht ausgeschlossen ihn auch im juli noch zu sehen, zumal im Nebelwald, was sein Habitat ist. Mirador könnt ihr immer noch spontan entscheiden, falls es mit dem Quetzal in Monteverde nicht geklappt hat. Garantie gibt es dafür natürlich auch nicht
Vielen Dank für den Tip!
Nico hat geschrieben:sylvia235 hat geschrieben:War in St. Elena schonmal jemand in der Terra Viva Lodge
Ich persönlich steh nicht so auf Lodges, aber vielleicht kann jemand anders helfen
Wenn ich das richtig sehe ist es eher eine Farm als eine Lodge. Wir stehen auch nicht auf Lodges und suchen eher die einfachen Unterkünfte. Und weil die doch recht preiswert sind wollte ich mal nachfragen - nicht daß wir dann am Ende enttäuscht werden (was uns sicher überall passieren kann).
LG, Sylvia
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sylvia235
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