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Rundreise Nicaragua - Costa Rica

Beitragvon Clia am Mi 19. Mai 2010, 17:45

Hallo.

Danke für die Info, werd sie mir zu Herzen nehmen ;-)
Wollen natürlich so viel wie möglich sehen, jedoch soll der Urlaub nicht zum gehetze werden und auch ein bisschen Erholung mit sich bringen..
Werden die Vulkantour wohl eher von den Wetterverhältnissen abhängig machen. Sieht man schon von der Ferne dass sich eine nähere Besichtigung nicht lohnt? Wie sieht es mit dem Wetter in der Gegend meiner Route aus? Ist es teilweise auch kälter??? Ich weis bin recht früh dran mit meinen ganzen Fragen, bin auch schon in freudiger Erwartung... ;-)

Danke an euch alle für die große Hilfe

glg
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Rundreise Nicaragua - Costa Rica

Beitragvon tigre am Sa 22. Mai 2010, 23:24

Hola Claudia

finde ich eine gute Entscheidung, Nicaragua auszulassen, denn das Land verdient eindeutig mehr Zeit !

Die Vulkane Turrialba,Irazu,Poas sowie Arenal und Chato sind sehenswert, aber das könnte eine Überdosis Vulkane geben... 2 max. 3 sind doch mehr als genug!
Arenal ist fast ein Muss, auch wenn das Wetter sehr oft nicht mitspielt, Nebel und Wolken verhüllen den perfekten Vulkan an vielen Tagen im Jahr, gute Chancen ihn unverhüllt zu sehen ist der frühe Morgen, Minuten später kann er schon wieder wolkenverhangen sein! Wenn 3 Vulkane, dann ist ein längerer Fussmarsch auf den Cerro Chate lohnenswert, da die Tour durch Regenwald führt, als Belohnung wartet eine traumhaft schöne Lagune. Irazu solltet ihr möglichst früh am Morgen besuchen, die Möglichkeit besteht dann, dass beide Küsten gleichzeitig zu sehen sind und es unter der Woche viel weniger Touris hat. Beachtet die Zeit, wenn der NP die Pforten öffnet. Turrialba und Poas liegen sehr oft in dichten Wolken, auch da braucht es Wetterglück.

Autofahrten solltet ihr nie in der Nacht unternehem, es lauern viele Gefahren, Velofahrer auf der falschen Strassenseite, notabene ohne Licht, Einheimische, die auf der halben Fahrbahn sitzen oder liegen und so Neuigkeiten austauschen, Tiere und vor allem Löcher, die, je näher man kommt umso breiter werden, bis sich u.U. ein breiter Graben auftut, manchmal mit Wasser gefüllt und die sehr tief sein können. Eine wirklich gefährliche Strecke bei Nacht und Regen ist die Panamericana, durch den Braulio Carillo NP an die Karibik kann eine Fahrt zum Horrortrip werden, wenn unbeleuchtete Trucks auf deiner Fahrbahnseite entgegenkommen, oder grosse Felsbrocken auf der Strasse liegen...eine gute Möglichkeit für Lebensmüde.....also bitte wann immer möglich bei Tageslicht fahren, also rechtzeitig aufstehen und sich Zeit lassen, es gibt so viele Dinge zu sehen, dann lieber am nächsten Tag etwas unternehmen. Die Tierwelt erwacht recht früh am Morgen dies ist dann auch die beste Zeit, um sie zu beobachten, wenn's ihnen zu heiss wird halten sie Siesta irgendwo versteckt.

8-tung: auf der Panamericana werden häufig Radarkontrollen gemacht mit mobilen Radarpistolen, vor allem Touristen sind lohnende Ziele der transitos (Verkehrspolizei), wer mit Alkohol erwischt wird muss mit harten Starfen rechnen !

So das wärs mal von meiner Seite, ich wünsche euch schöne und unfallfreie Ferien.....wie sagt der Tico gerne   PURA VIDA

lg Hene
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Rundreise Nicaragua - Costa Rica

Beitragvon Clia am Do 27. Mai 2010, 17:57

Hey.

Danke danke für die tollen Antworten. Habe jetzt noch ein paar andere Fragen zur Reise und hoffe ihr könnt mir wieder so sper weiterhelfen. Ich hab gehört das man für die Wanderungn im Nationalpark knöchelhohe Schuhe und eine lange weite Hose benötigt, stimmt das? Im Reiseführer wird ja meist ein wenig übertrieben, wie sind denn die Wanderwege wirklich? Ist es absolut nicht möglich mit normalen Straßenturnschuhen zu wandern? Wieso weite Hosen? Ich dachte eher enge, dass z.B. nichts reinkriechen kann??? Oder liege ich das falsch? Hab mir überlegt das ja Leggins sehr angenehem zu tragen wären, jedoch anscheinend nicht passend. Habt ihr sonst noch irgendwelche Tipps auf Lager? Also danke danke schon mal..

glg Clia
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Beitragvon Goldstueck am Fr 28. Mai 2010, 07:09

Hallo Clia,
es gibt keine allgemeingültige Antwort.
In Monterverde oder bei den 'Arenal  Hanging Bridges' sind die Wege beispielweise befestigt - oft mit mehr oder weniger offenen Betonelementen. Da reichen Straßenschuhe.
In anderen Gegenden kann man sich oft Gummistiefel leihen (an eigene lange Socken denken, damit der obere Rand nicht scheuert...) - man kann sich auch generell Gummistiefel kaufen, wie wir es getan und nicht bereut haben (Gummistiefel sind das Standard(arbeits)schuhwerk der Landbevölkerung). In felsigen Regionen sind normale halbhohe bis hohe Wanderschuhe angebracht. Lederschuhe sind nicht so toll (lange Trockenzeit) - schnellstrocknende Schuhe sind von Vorteil. Diese müssen nicht ungedingt eine Membran haben (die wirkt nur bei Temperaturunterschieden - kann aber ggf. den Fuß etwas länger trocken halten.) Sandalen ohne Lederanteil (Teva und ähnliche) sind nützlich am Strand (Cahuita, Felsküsten etc.) und wo Wasser zu durchqueren ist. Man hat erst etwas Hemmungen, sie einfach so im Regenwald anzuziehen - andererseits laufen Guides dort oft barfuß ... - mit Bedacht und etwas Vorsicht geht das in Grenzen also auch.

Der Nachteil von Leggins ist der, dass Mücken ungehindert hindurchstechen können. Wir haben oft weite Zip-Hosen, aber auch gelegendlich kurze Hosen getragen - ggf. reibt man sich dann mit Repellents an den Beinen ein .... Reinkriechen tut so schnell nichts in die Hosenbeine - die kleinen und großen Tierchen haben doch auch (fast) alle Schiss ...

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Beitragvon cascavala am Fr 28. Mai 2010, 11:36

Goldstueck hat geschrieben:Hallo Clia,
es gibt keine allgemeingültige Antwort.
In Monterverde oder bei den 'Arenal  Hanging Bridges' sind die Wege beispielweise befestigt - oft mit mehr oder weniger offenen Betonelementen. Da reichen Straßenschuhe.
In anderen Gegenden kann man sich oft Gummistiefel leihen (an eigene lange Socken denken, damit der obere Rand nicht scheuert...) - man kann sich auch generell Gummistiefel kaufen, wie wir es getan und nicht bereut haben (Gummistiefel sind das Standard(arbeits)schuhwerk der Landbevölkerung). In felsigen Regionen sind normale halbhohe bis hohe Wanderschuhe angebracht. Lederschuhe sind nicht so toll (lange Trockenzeit) - schnellstrocknende Schuhe sind von Vorteil. Diese müssen nicht ungedingt eine Membran haben (die wirkt nur bei Temperaturunterschieden - kann aber ggf. den Fuß etwas länger trocken halten.) Sandalen ohne Lederanteil (Teva und ähnliche) sind nützlich am Strand (Cahuita, Felsküsten etc.) und wo Wasser zu durchqueren ist. Man hat erst etwas Hemmungen, sie einfach so im Regenwald anzuziehen - andererseits laufen Guides dort oft barfuß ... - mit Bedacht und etwas Vorsicht geht das in Grenzen also auch.

Der Nachteil von Leggins ist der, dass Mücken ungehindert hindurchstechen können. Wir haben oft weite Zip-Hosen, aber auch gelegendlich kurze Hosen getragen - ggf. reibt man sich dann mit Repellents an den Beinen ein .... Reinkriechen tut so schnell nichts in die Hosenbeine - die kleinen und großen Tierchen haben doch auch (fast) alle Schiss ...

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Dem stimme ich voll zu!
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Rundreise Nicaragua - Costa Rica

Beitragvon tigre am Fr 28. Mai 2010, 16:59

Hallo Claudia

bestens geeignete Hosen sind auch alte und nicht zu enge Jeans, ich selber auf meiner Finca und viele Campesinos (Bauern) tragen Jeans und dies aus gutem Grund: weder Mücken noch andere beissende und stechenden Insekten richten da was aus, ganz zu schweigen die zum Teil riesigen Ameisen mit ihren übergrossen Zangen am Kopf, nicht zu vergessen sind kratzende und stechende Pflanzen....also Leggins sind absolut ungeeignet, wenns in den Busch geht. Kaum ein Bauer trägt was anderes als Gummistiefel, Hosenbein in die Stiefel und es scheuert nicht!  Auch enge T-shirt hindert die Mücken nicht, da zu stechen, Abhilfe ist möglich mit Hilfe eines Insektensprays. Auch wenn da nicht alles sexy aussieht, Hauptsache es nützt !

Gummistifel schützen auch noch vor anderen Tieren: bodenlebende Giftschlangen, von denen es Einige gibt, obwohl das Risiko exterm klein ist ...zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort...... !

lg

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Beitragvon Clia am Di 1. Jun 2010, 18:30

Oh mein Gott, was sticht, beißt und kratzt in CR denn nicht?
Danke für die tollen Antworten, hab gar nicht dran gedacht das die Mücken durch die Klamotten auch durchstechen können.
Habt ihr die Gummistiefel schon mitgenommen oder erst unten gekauft? Würden lieber eigene tragen, anstatt sie auszuleihen.
Wir fahren ja erst im Dezember, dachte uns jedoch das er bald man an der Zeit wäre schon ein Auto zu reservieren und auch ein paar Zimmer vorzubuchen. Sind ja über Silvester in CR und haben Angst nichts mehr zu finden. Hat jemand gute Erfahrungen mit einer bestimmten Autovermietung bzw. kann eine Automarke empfehlen?
Danke danke, melde mich sicher in ein paar Tagen mit weiteren Fragen

Wünsch euch noch einen schönen Abend

glg Clia
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Beitragvon Nico am Mi 2. Jun 2010, 20:45

Mietwagen: Vielleicht hilft Dir dieser Link weiter bei der Entscheidungsfindung...

http://www.presseecho.de/vermischtes/PE ... 032865.htm

Eine bestimmte Automarke kann ich nicth empfehlen, es sollte aber Allrad (4WD) sein. Toyota soll ganz gut sein...

Klamotten: Gummistiefel hatte ich persönlich nie mit, halte ich auch für nicht zwingend erforderlich, Eure Schuhe sollten über die Knöchel gehen. Im Regenwald sollte man immer auf den Pfaden bleiben und nicht im Gestrüpp rumrennen., obwohl Schlangen Euch eher bemerken als ihr sie und eigentlich auch eher die Flucht antreten. Denkt auch daran, dass ihr die Stiefel im Gepäck haben müsst. Wenn es doch welche sein sollen, so würde ich empfehlen sie vor Ort (San josé oder Alajuela) in einem "zapatos"-Laden zu kaufen.

Insektizid: würde ich ebenfalls vor Ort kaufen. Das Zeug wirkt besser gegen "einheimische" Insekten. Die Wirkstoffe hierzulande sind für die Moskitos zu schwach. Gleich gilt wohl für Repellents, also Abwehrmittel, die man auf der Haut aufträgt. Ich hab damals 2008 für eine 230ml-Spraydose gegen cucarachas und ähnliches Getier um die 2200 colones (3,30 €) gezahlt, nahm den Rest mit nach Hause und das ging erst vor kurzem alle. Ich hatte es für ziemlich große  cucarachas in der Dusche gebraucht...  und ich konnte danach auch singen "La cucaracha, la cucaracha, Ya no puede caminar"    

es empfiehlt sich außerdem, die Füße des Bettes schön mit Anti-Insektenmittel einzusprühen gegen evt. Insekten von unten. Für oben gibt es Moskitonetze, von denen ich persönlich jedeoch nie eins benutzt habe (und prompt gestochen wurde)

LG Nico

Emancipate yourself from mental slavery, None but ourselves can free our minds  (Bob Marley)
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Beitragvon Goldstueck am Do 3. Jun 2010, 12:24

Mietwagen: Ein PKW tut's auf 99% der Strecke auch, aber es tut auch gut, zu wissen, dass auf den restlichen 1% bei einem 4WD die Bodenfreiheit immer reicht. Typisch nimmt man also 4WD ... Japanische Modelle werden immer mehr durch koreanische ersetzt (z.B. Hyundai Tucson). Die Modelle sind einfacher gehalten wie in DE gewohnt. Für Euch wichtig ist: Nicht jeder Vermieter hat überall Stationen (welcher passt am besten?)! Ist eine Einwegmiete nötig (macht nicht jeder Vermieter - oder gegen Aufpreis).  Man kann auch vor Ort mieten - dann ist bei Problemen der Gerichtsstand in CR. Rechtzeitig buchen wg. Hauptsaison.

Alternativlink zu Nico (ohne Wertung!): http://www.traveldesign.de/costarica/mi ... ungen.html

Unterkunft: Da ihr über Weihnachten fahrt, ist eine rechtzeitige Buchung für die Tage ratsam, an denen ihr stressfrei ohne große Sucherei übernachten wollt (kommt natürlich auf euren Anspruch an die Unterkunft an, außerdem geht dann die Fexibilität verloren). Übrigen habe viele Geschäft zwischen den Feiertagen zu.

Bekleidung etc.: Mückenschutz bekommt man in jedem Supermarkt und jeder Apotheke - unser mitgebrachtes Autan war aber auch ok. Wir hatten wenig Mücken - muss aber nicht immer so sein. Gummistiefel ("Botas de Hule") bekommt man in nahezu jedem Supermarkt / Landhandel / Eisenwarenladen (Ferretería). Keine mit hinnehmen - wenn man welche benötigt, dann bekommt man irgendwo schon welche. Sie sind die Standardfußbekleidung auf dem 'platten' Land.
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Beitragvon Clia am Do 10. Jun 2010, 18:19

Super, danke für die tollen Links.
Haben unsere Tour nun so ziemlich fertig und überlegen uns ein paar tolle Unterkünfte. Hab schon tolle Tipps aus  Foren und Reiseführer finde jedoch für die nachstehenden Orte keine passende Unterkunft, habt ihr ev. Tipp hierfür?
Würden gerne kurz Cartago, den NP und Vulkan Irazu, bzw. den Vulkan Turrialba besichtigen. Dies würden wir gerne von einer zentralen Unterkunft aus unternehmen. Hätte jemand eine Tipp für uns? Weiters würden wir unsere letzten Urlaubstage gerne in Drake Bay verbringen und von dort Ausflüge zum NP Corcovado und zur Isla del Cano machen. Ist Drake Bay überhaupt empfehlenswert bzw. gibt es tollere Orte auf der Halbinsel? Könnte mir jemand eine tolle Unterkunft, bevorzugt am Meer empfehlen? Wie kommt man von Drake Bay zum Corcovado NP? Das Auto sollte man ja in Sierpe lassen, oder? Wie viel kostet ein Transfer in der NP?
Weiters würden wir uns gerne den Arenalsee ansehen, jedoch nur eher im vorbeifahren. Wie weit is dies von La Fortuna aus, oder ist es empfehlenswerter doch eine Nacht am See zu verbringen?
Danke danke schon jetzt...

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